Madeira sieht auf der Karte klein aus, ist aber keine einfache Badeinsel. Gute Tage entstehen aus steilen Küstenstraßen, Aussichtspunkten über den Wolken, Levada-Wegen, schwarzem Sand, vulkanischen Naturpools und Wetterpuffern. Dieser 7-Tage-Roadtrip nutzt Funchal als praktische Basis und verbindet Osten, Nordküste, Hochgebirge und Westen in ruhigem Tempo.
Kurzplanung
- Ziel: Madeira, Portugal; atlantischer Roadtrip mit Bergen, Levadas, Küstendörfern und Essen in Funchal.
- Dauer: 7 Tage / 6 Nächte.
- Beste Zeit: April-Juni und September-Oktober; Winter nur mit Flexibilität.
- Strecke: etwa 360-520 km.
- Budget: EUR 850-1.550 pro Person ohne Flüge.
- Basis: Funchal für Erstbesucher; Sao Vicente oder Porto Moniz für ruhigere Nordküstenabende.
Route
Funchal -> Monte und Camara de Lobos -> Pico do Arieiro -> Santana und Ribeiro Frio -> Seixal -> Porto Moniz -> Fanal Forest -> Ponta do Sol und Calheta -> Ponta de Sao Lourenco -> Funchal.
Tunnel machen Transfers schnell, doch die letzten Straßen zu Aussichtspunkten, Levada-Einstiegen und Dörfern sind oft steil, eng und langsam. Rechne bei Regen, Nebel oder Parkplatzdruck 20-30% mehr Zeit ein.
Tage 1-2: Funchal, Monte und Cabo Girao
Beginne entspannt. Bei müder Ankunft lohnt es sich, den Mietwagen erst am nächsten Morgen zu übernehmen. Mercado dos Lavradores, Altstadt, Rua de Santa Maria, Madeirawein und Monte Palace bei klarem Wetter reichen für den Start. Am zweiten Tag geht es nach Monte, Camara de Lobos und Cabo Girao, bevor du rechtzeitig nach Funchal zurückkehrst.
Tage 3-4: Pico do Arieiro und Ponta de Sao Lourenco
Pico do Arieiro ist der klassische frühe Start, aber nur bei passender Vorhersage. 2026 solltest du IFCN-Status, Reservierungen und aktuelle Gebühren für PR-Wege als festen Teil der Planung behandeln. Danach bieten sich Ribeiro Frio und Santana an. Am folgenden Tag führt die Route nach Osten zu Cristo Rei, Machico, Ponta de Sao Lourenco und Porto da Cruz; bei starkem Wind reicht ein kurzer Aussichtsspaziergang.
Tage 5-7: Nordküste, Fanal und Reserve
Sao Vicente, Seixal, Miradouro do Veu da Noiva und die Naturpools von Porto Moniz ergeben den stärksten Küstentag. Übernachte im Norden, wenn du nicht zurückfahren willst. Nutze Tag 6 für Fanal Forest, Ponta do Sol, Calheta oder eine freigegebene kurze Levada. Tag 7 bleibt leicht: zweiter Bergversuch, Monte-Gärten, Walbeobachtung oder Essen in Funchal.
Praktische Hinweise
Buche einen kleinen Automatikwagen, Versicherung mit geringer Selbstbeteiligung, Unterkunft mit Parkplatz, Offlinekarten und Wetterchecks. Vermeide große SUVs, unbekannte Bergstraßen bei Nacht, Fotostopps in Tunneln oder Kurven und Alkohol vor dem Fahren. Respektiere Wegsperrungen, bleibe auf markierten Pfaden und blockiere keine Landstraßen.

Reisetipps
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