Seouls versteckte Essensgassen: Unbedingt empfehlenswerte kulinarische Geheimtipps
Reiseziel & Thema
Land: Südkorea Stadt: Seoul Thema: Lokales Essen / Geheimtipps

Empfohlene Reisedauer
- Ganztägige kulinarische Stadtführung zu Fuß: 6–8 Stunden
- Mehrere Gassen über mehrere Tage erkunden: 2–3 Tage
Budget pro Person
- Gesamt: ₩35.000–₩60.000 KRW (≈ 26–45 $ USD) pro Person für den ganzen Tag
- Jede kleine Speise/jeder Snack: ₩3.000–₩8.000
- Hauptgericht in einem lokalen Restaurant: ₩10.000–₩15.000
- Kaffee/Tee: ₩4.000–₩6.000
- Bier/Makgeolli: ₩5.000–₩8.000

Tipps zur Fortbewegung
- Unterwegs in Seoul: Die U-Bahn von Seoul ist hervorragend – die meisten versteckten Gassen sind innerhalb von 5–10 Gehminuten von einer U-Bahn-Station erreichbar
- T-Money-Karte: Kaufe eine T-Money-Karte für U-Bahn und Busse – sie funktioniert überall und ist in jedem Convenience-Store an einer U-Bahn-Station erhältlich
- Zu Fuß: Dies ist ein Spazierführer – bequeme Schuhe sind ein Muss. Du kommst problemlos auf mehr als 15.000 Schritte
- U-Bahn-Fahrpreise: ca. ₩1.250–₩1.500 pro Fahrt, je nach Entfernung
- Öffnungszeiten: Die meisten lokalen Imbissstände öffnen von 10 bis 20 Uhr, einige schließen sonntags früher
Karte der versteckten Essensgassen
1. Hintergassen des Gwangjang-Markts (Jongno)
U-Bahn: Station Jongno 5-ga (Linie 1), Ausgang 8
- Das solltest du probieren:
- Bindaetteok (Mungbohnenpfannkuchen) – ₩5.000, direkt vor deinen Augen frisch zubereitet
- Yukhoe (koreanisches Tatar vom Rind) – ₩10.000, perfekt mit Birne mariniert
- Kimbap – kleine Rollen für ₩3.000, deutlich besser als aus dem Convenience-Store
- Makgeolli (Reiswein) – ₩5.000 pro Flasche zum Teilen
- Profi-Tipp: Gehe am Wochenende vor 11 Uhr dorthin, um die großen Touristenmassen zu vermeiden
2. Gassen des Hanok-Dorfes Ikseon-dong
U-Bahn: Station Jongno 3-ga (Linien 1 + 3), Ausgang 4
- Wunderschöne traditionelle koreanische Häuser (Hanok), die in winzige Cafés und Restaurants umgewandelt wurden
- Das solltest du probieren:
- Hausgemachte Kalguksu (handgeschnittene Nudeln) in einem 100 Jahre alten Haus
- Moderne koreanische Fusion-Snacks in gemütlichen Cafés
- Traditionelle Teehäuser für eine Nachmittagspause
- Ideal für: Gemütliche Spaziergänge, Fotos und eine Auszeit vom geschäftigen Treiben in der Innenstadt
3. Essensstraße in einer Gasse am Berghang von Bongcheon-dong
U-Bahn: Station Bongcheon (Linie 4), Ausgang 3
- Hier essen einheimische Studenten und Büroangestellte – kaum Touristen
- Das solltest du probieren:
- Gamja jeon (Kartoffelpfannkuchen) mit Frühlingszwiebeln – ₩4.000
- Odeng-Suppe (Fischkuchen) – ₩2.000 pro Spieß
- Samgyeopsal (gegrillter Schweinebauch) zum Abendessen – ₩12.000 pro Person (deutlich günstiger als in Gangnam)
- Die Preise sind 30–40 % günstiger als in den touristischen Gegenden der Innenstadt
4. Euljiros geheime Snackgasse
U-Bahn: Station Euljiro (Linie 2), Ausgang 5
- Die „Druckergasse“ – hier gibt es noch viele kleine Druckereien neben unglaublichen lokalen Restaurants
- Das solltest du probieren:
- Jokbal (geschmorte Schweinefüße) – ₩20.000 für eine kleine Portion (reicht für 2 Personen)
- Budae jjigae (Armee-Eintopf) – ₩8.000 pro Person, entstand hier nach dem Koreakrieg
- Profi-Tipp: Suche nach Restaurants, in denen hauptsächlich Koreanisch gesprochen wird – daran erkennst du, dass sie gut sind
5. Gasse des Hongdae-Freimarkts (Hongik-Universität)
U-Bahn: Station Hongik University (Linie 2), Ausgang 9
- Junge Künstler, Straßenkünstler und winzige Essensstände
- Das solltest du probieren:
- Hotteok (süßer Pfannkuchen mit braunem Zucker) – ₩3.000, frisch auf einer Straßenplatte zubereitet
- Tteokbokki mit Fischkuchen – ₩5.000, die Schärfe kannst du anpassen
- Koreanisches Brathähnchen (kleine Stücke mit verschiedenen Geschmacksrichtungen) – ₩15.000
- Öffnet länger als die meisten anderen Lokale – ideal für Streetfood am Abend
Lokale Etikette & Wissenswertes
- Bestellen: Die meisten Speisekarten sind ausschließlich auf Koreanisch, aber viele Lokale haben Bilderkarten – zeige einfach auf das, was gut aussieht
- Trinkgeld: Trinkgeld wird in Korea nie erwartet – gib kein Trinkgeld, da es dem Servicepersonal unangenehm sein kann
- Teilen: Koreanisches Essen wird traditionell in der Tischmitte geteilt – bestelle in einer Gruppe mehrere Gerichte zum gemeinsamen Essen
- Sitzplätze: An beliebten, gut besuchten Orten wirst du möglicherweise gebeten, einen Tisch mit Fremden zu teilen – das ist ganz normal
- Bezahlen: Bitte um die Rechnung, indem du „gyesanseyong“ sagst – Kreditkarten werden mittlerweile fast überall akzeptiert, für kleine Stände ist Bargeld jedoch weiterhin sicherer
Was du vermeiden solltest
- „Touristenfallen“ direkt neben großen Palästen – sie sind doppelt so teuer und das Essen ist nicht so gut
- Stoßzeiten (8–9 Uhr und 18–20 Uhr) – die U-Bahnen sind extrem voll, zu Fuß bist du langsamer
- Sonntägliche Schließungen – viele kleine Familienrestaurants haben sonntags geschlossen; erkundige dich nach Möglichkeit vorher
- Schreibe keine Namen mit roter Tinte – das gilt in der koreanischen Kultur als schlechtes Omen
Visa- & Reisetipps
- Visum: Viele Staatsangehörige erhalten eine visumfreie Einreise für 30–90 Tage – erkundige dich vor der Reise bei der koreanischen Botschaft
- Beste Reisezeit: Frühling (April–Mai) zur Kirschblüte, Herbst (September–Oktober) für angenehmes Wetter zum Spazierengehen
- Strom: Stecker Typ C & F (220 V)
- Währung: Südkoreanischer Won (KRW) – hebe an Geldautomaten von 7-Eleven/CU Bargeld ab; sie akzeptieren ausländische Karten
- WLAN: Kostenloses WLAN gibt es überall in Seoul – an U-Bahn-Stationen, in Cafés und Convenience-Stores. Hole dir eine lokale eSIM mit unbegrenztem Datenvolumen
- KakaoMap: Für den öffentlichen Nahverkehr in Seoul besser als Google Maps – lade die App vor deiner Reise herunter
- Bildnachweis: https://source.unsplash.com/featured/?seoul,korea,food
Aktualisiert 2025 – basierend auf mehreren aktuellen Besuchen in Seoul.
